Wer im Webdesign arbeitet, ist dafür zuständig, dass die Seiten im Internet ihren letzten Schliff bekommen. Sie sind also quasi die Maler, die für einen richtigen Anstrich sorgen. Sie bekommen als Arbeitsplatz einen Rohbau, der schon verputzt ist. Für alles weitere sind sie verantwortlich.
Sicher rückt der Webdesigner nicht mit Farbeimer, Rollen und Pinsel an. Auch Klebeband, um etwas abzukleben, wird man im Webdesign nicht brauchen. Ein Gerüst, mit dem man die obersten Winkel der Hausmauer erreicht, ist ebenfalls nicht von Nöten, da der Webdesigner seine Arbeit rein am Schreibtisch, vor seinem Rechner, erledigen kann. So kann auch auf die Schutzkleidung, die ein Maler, der ein Haus mit einem Außenanstrich versorgt, tragen muss, verzichtet werden. Im Webdesign kann man sich höchstens mit einem Kaffee bekleckern; ansonsten ist dies eine Arbeit, die im Büro ausgeübt wird. Oder dort, wo der PC oder Laptop eben stehen.
Sowohl im Beruf des Malers, als auch im Beruf des Webdesigners gibt es Selbstständige und Angestellte. Die Ausbildungswege sind jedoch sehr verschieden. Der Maler kommt mit einem Hauptschulbesuch aus. Danach gibt es die normale Ausbildungszeit, die mit der Meisterprüfung gekrönt werden kann. Der Webdesigner kann, muss aber nicht studieren. Natürlich ist eine höhere Qualifikation immer auch der Garant für höheres Gehalt. Prinzipiell reicht aber auch eine Fernausbildung mit einem Zertifikat. Wie dann die Aussichten auf einen Arbeitsplatz sind, ist verschieden.
Der Webdesigner, wie auch der Maler bekommen ihre Aufgaben vom Kunden gestellt. Prinzipiell müssen beide für den zahlenden Kunden das erledigen, was dieser in Auftrag gibt. Will der Hausbesitzer seine Außenwand in dunkel Lila gestrichen haben, muss der Maler dies tun. Ebenso hat sich der Webdesigner an die Kundenwünsche zu halten. Beratend zur Seite stehen dürften beide; letztendlich entscheidet aber immer der, der bezahlt.
